IXV - Intermediate Experimental Vehicle - Europas Zukunft in der Raumfahrt

©Foto: © Mourad Cherfi pour Dassault Aviation

Das Intermediate Experimental Vehicle (eigene Schreibweise Intermediate eXperimental Vehicle, auch kurz IXV genannt) ist ein unbemanntes und automatisches Raumfahrzeug der Europäische Weltraumorganisation (ESA) zur Erforschung der Wiedereintrittsphasen in die Erdatmosphäre sowie eine Testplattform für dafür benötigte Techniken, welche auch in künftigen wiederverwendbaren Raumfähren verwendet werden können.[1]

IXV large

(Foto © ESA)

Das IXV ist Teil des ESA-Programmes Future Launchers Preparatory Programme (kurz FLPP) und dient zur Entwicklung neuer Startsysteme (englisch Next Generation Launcher, kurz NGL).

Der Kleinträger Vega soll das etwa 2 Tonnen schwere und als Tragrumpf konzipierte IXV im Jahr 2014 in eine niedrige Erdumlaufbahn (englisch Low Earth Orbit) bringen, von der aus das IXV auch sicher wieder auf die Erdoberfläche zurückkehren soll. Hauptauftragnehmer ist das französisch-italienische Raumfahrtunternehmen Thales Alenia Space.[1][2][3]

Die Ziele des Projektes sind die Konzeption, Entwicklung, Herstellung und Überprüfung eines eigenständigen europäischen aerodynamisch gesteuerten Wiedereintrittssystem – sowohl am Boden als auch im Flug – wobei in erster Linie die Techniken für einen Hitzeschild erforscht werden sollen.[1][2] Des Weiteren soll dieses System eine kostengünstige Alternative zu den bisherigen Shuttles der NASA sein. Da die Experimente unbemannt stattfinden, werden die Risiken bei einem eventuellen gefährlichen Zwischenfall so minimiert, dass keine Menschenleben gefährdet sind.

Ein Vorgängerprojekt war die Raumkapsel ARD, welche am 21. Oktober 1998 erfolgreich gestartet wurde.[1]

Weitere Details

Der Kleinträger Vega soll das etwa 2 Tonnen schwere und als Tragrumpf konzipierte IXV im Jahr 2014 in eine suborbitale Erdumlaufbahn mit einer Gipfelhöhe von 450 km bringen, damit soll der Wiedereintritt aus einer niedrigen Umlaufbahn (englisch Low Earth Orbit) bei 7,5 km/s simuliert werden. Der Flugkörper soll nach dem Wiedereintritt über dem Pazifik an Fallschirmen sicher landen und für weitere Auswertungen geborgen werden.[2]

Hauptauftragnehmer ist das französisch-italienische Raumfahrtunternehmen Thales Alenia Space.[1][3][4]

Die Ziele des Projektes sind die Konzeption, Entwicklung, Herstellung und Überprüfung eines eigenständigen europäischen aerodynamisch gesteuerten Wiedereintrittssystem – sowohl am Boden als auch im Flug –, wobei in erster Linie die Techniken für einen Hitzeschild erforscht werden sollen.[1][3] Des Weiteren soll dieses System eine kostengünstige Alternative zu den bisherigen Shuttles der NASA sein. Da die Experimente unbemannt stattfinden, werden die Risiken bei einem eventuellen gefährlichen Zwischenfall so minimiert, dass keine Menschenleben gefährdet sind.

Ein Vorgängerprojekt war die Raumkapsel ARD, welche am 21. Oktober 1998 erfolgreich gestartet wurde.[1]

Am 19. Juni 2013 wurde mit einem Erprobungsträger in Originalgröße ein erfolgreicher Fallschirm-Abwurftest mit anschließender Wasserung im Mittelmeer durchgeführt.[5]

Siehe auch

Weblinks

 
Quelle: wikipedia®

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